pardimon

Die Studie zur Mitsprache in der Arbeitswelt

Zukunft der Arbeit

Projektinitiatorin: L&R Sozialforschung


Wer spricht mit bei der Digitalisierung der Arbeitswelt?


Im Diskurs rund um die Digitalisierung der Arbeitswelt werden viele unterschiedliche Hoffnungen in betriebliche Partizipation gelegt. Arbeitnehmer:innenvertretungen argumentieren ihre Forderung nach Mitsprachemöglichkeit bei der Ausgestaltung digital-technologischer Arbeitsmittel durch Beschäftigte, Betriebsrat und Gewerkschaft unter anderem mit positiven Effekten auf die Arbeitsbedingungen im Kontext eines vermehrten Technologieeinsatzes. 

Im Rahmen des AK Digifonds wird die Studie ParDiMon (Partizipations-Digitalisierungs-Monitor) des Instituts L&R Sozialforschung gefördert, die sich der Beforschung genau dieses Arguments widmet. Untersucht werden Zusammenhänge zwischen Arbeitsbedingungen im Kontext digitaler Technologien und Möglichkeiten der Mitbestimmung bei der Ausgestaltung von digital-technologischer Arbeitsmittel. Außerdem wird der Frage nachgegangen, ob und inwiefern Chancen der Mitgestaltung ungleich verteilt sind. 

Mit der Studie möchten wir den Gestaltungsoptimismus bezüglich der Arbeitsbedingungseffekte von betrieblicher Partizipation im Kontext der Digitalisierung empirisch überprüfen. Außerdem gehen wir der Frage nach, für wen sich ein etwaiges Versprechen guter Arbeitsbedingungen durch Mitbestimmung überhaupt erfüllt und wem Gestaltungsmöglichkeiten verwehrt bleiben“, erklärt Nicolas Pretterhofer, Projektleiter von L&R Sozialforschung. Nachgegangen wird diesen Fragen mit einer repräsentativen Befragung unter Wiener Erwerbstätigen.

Die gesammelten Erkenntnisse können dazu beitragen, Ungleichheiten bei der Möglichkeit zur Gestaltung der Digitalisierung der Arbeitswelt offenzulegen und Hebel zu identifizieren, um eben solche Ungleichheiten abzubauen bzw. zu vermeiden. 



Teaserbild Credits: pexels.com (c) Canva Studio